Nach der Umstellung auf die Kommunale Doppik zeigen sich im Bewirtschaftungsalltag vieler Kommunen vermehrt Herausforderungen aufgrund einer fehlenden oder nicht abschließend vollzogenen Ausgestaltung der örtlichen Budgetierung. Daneben bedarf es ein geeignetes, an den örtlichen Bedürfnissen angepasstes Berichtswesen, sodass einerseits die zentrale Haushaltssteuerung in der Kämmerei gewährleistet und anderseits die dezentrale Ressourcenverantwortung praktikabel gelebt werden kann. Neben pragmatischen Empfehlungen zur Ausgestaltung eines örtlichen Berichtswesens im Zusammenhang mit einer modernen Budgetierung werden auch die rechtlichen Grundlagen sowie praktische Fallbeispiele der alltäglichen Haushaltsbewirtschaftung aufgezeigt.
- Wesen und Bestandteile der Budgetierung im NKHR – horizontale und vertikale Budgetierung
- Budgetregeln, Haushaltsvermerke und praktisches Verfahren im Bewirtschaftungsprozess
- Ausgestaltung eines adressatenorientierten Berichtswesens unter Berücksichtigung von Zielen und Kennzahlen
- Auswertungsmöglichkeiten von Finanzberichten mittels Finanzsoftware
- Veranschaulichung an praktischen Beispielen einer kleinen Kommune (10.000 Einwohner) und einer Großen Kreisstadt (63.000 Einwohner)
- Unterjährige Budget- und Haushaltsüberwachung – praktische Herangehensweise
- Haushaltsbewirtschaftung im NKHR – u.a. Deckungsfähigkeit, über- und außerplanmäßige Mittelverwendung, Regelungen und praktisches Vorgehen zur Übertragbarkeit von Haushaltsmitteln (konsumtiv + investiv)
- Besprechung von ausgewählten Sachverhalten und Fallkonstellationen